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Der Puig de Randa befindet sich im Süden Mallorcas und misst 542 Meter. Die Einheimischen nennen ihn auch den Tafelberg, und er ist schon von weitem gut sichtbar. Zwischen den Ortschaften Llucmajor und Alcudia liegt er eingebettet, am Fusse des Dorfes Randa. Alleinstehend erhebt er sich steil aus der Mallorquinischen Ebene. Durch seine Radarkuppel auf seiner Spitze ist der Puig de Randa nicht zu verwechseln.

Es befinden sich drei Klöster in verschiedenen Höhen des Puig de Randa , das Kloster Santuari Mare de Déu de Cura, das Kloster Santuari de Sant Honorat und das Kloster Santuari Mare de Déu de Gràcia. Man nennt den Berg auch den Heiligen Berg Mallorcas und ist die zweitwichtigste Wallfahrtsstätte der Insel.

Santuari Mare de Déu de Gràcia

Das Santuari Mare de Déu de Gràcia, das wahrscheinlich kleinste, jedoch auch schönste der drei Randa-Klöster, ist das unterste Kloster. Ca. 1,5 km hinter dem Dorf Randa erreicht der Besucher auf der rechten Seite eine Toreinfahrt, die den Zugang zum Kloster darstellt.

Santuari Mare de Déu de Cura

Auf der Spitze des Berges Puig de Randa - in einer Höhe von 543 Metern - liegt das Kloster Santuari Mare de Déu de Cura. Das Franziskanerkloster ist ist das oberste und größte der drei Klöster auf dem Puig de Randa und ein sehr bedeutender Wallfahrtsort der Insel für die Mallorquiner.

Der Mönchszellentrakt des Klosters wurde renoviert. Die Mönche des Klosters nutzen heute diese ehemaligen Zellen als Hoteltrakt und bieten mit ihren 32 Zimmern nicht nur Pilgern die Möglichkeit einer komfortablen Unterkunft. Auf den Wanderer und Pilger warten auch ein Restaurant sowie das kleien Ramon-Llull-Museum, in welchem alte Schriften sowie Gebrauchsgegenstände und Bilder von Ramon Llull ausgestellt sind.

Santuari de Sant Honorat

Verlässt man das Dorf Randa auf der zum Berg hin führenden Straße erreicht man nach ca. 2,5 km eine Abzweigung, welche im spitzen Winkel an der rechten Seite abgeht. Nach wenigen Metern sieht man bereits das Kloster Santuari de Sant Honorat. Für unangemeldete Besucher ist das Geländer - bis auf die Kirche - nicht geöffnet, jedoch bieten die dort wohnenden Mönche Wandergruppen Übernachtungsmöglichkeiten an.


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